Die Rahmenbedingungen waren denkbar ungünstig, aber trotz des weitgehenden Lockdowns im zweiten Halbjahr des Schuljahres 19/20 verlieh die Umweltschul-Jury unter dem Dach des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) dem Gymnasium Weilheim zum zweiten Mal den Titel „Umweltschule in Europa“. Dabei wurden sowohl die bereits über Jahre bestehenden festen Bausteine im Umweltkonzept sowie neue Projekte gelobt. Dazu zählen der Newsletter Umweltschule, der mittlerweile in die Website/App umgewandelt wurde, die Einführung der Gruppe der Umweltscouts, die Etablierung eines Umweltladens sowie die Beteiligung von Schülern im Rahmen von Seminaren und der SMV. Neben den Schüleraktivitäten spielt auch die Einbindung von Lehrern im Rahmen der Lehrer-Steuerungsgruppe Umwelt eine wichtige Rolle. Die trotz der Corona-Krise bestehenden Ansätze zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Umweltthematik am Gymnasium Weilheim war der Jury sogar eine Verbesserung auf das Level einer „Zwei Sterne Schule“ wert. Ein großer Dank geht an alle, die trotz der Widrigkeiten aktiv zu einer Ausgestaltung des Umweltschulgedankens an unserer Schule beigetragen haben. In so mancher Unterrichtsstunde wurden dabei im vergangenen Schuljahr Beobachtungen diskutiert, wie sich die durch die Pandemie aufgezwungene Reduzierung menschlicher Aktivitäten in Bereichen wie dem Tourismus und dem Flugverkehr auf unsere Umwelt ausgewirkt hat bzw. immer noch auswirkt. Nicht selten führte dies zu großer Nachdenklichkeit.

Ein Blick auf die Auszeichnungskriterien zeigt, dass die Kontaktaufnahme mit anderen Umweltschulen in Deutschland, aber auch auf internationaler Ebene zu einer neuen Herausforderung in diesem Schuljahr werden könnte. Erste Kontaktanfragen nach England, Irland und in die USA wurden bereits gestartet. Vielleicht kann sich hier ja ein bereichernder Austausch entwickeln.

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