Die Nachrichten und Gespräche werden seit vielen Wochen vom Thema Corona-Virus dominiert. Aber war da nicht noch irgendetwas? Was tut sich eigentlich aktuell im Umweltbereich? An dieser Stelle wollen wir immer wieder einmal ein Auge auf aktuelle Entwicklungen werfen, die noch vor einem halben Jahr so präsent waren.


11. Mai 2019
Viele Gemeinden denken intensiv über neue Angebote im öffentlichen Nahverkehr nach. So hat der Penzberger Stadtrat kürzlich beschlossen, dass Senioren ab 65, die ihren Führschein freiwillig zurückgeben, den Penzberger Stadtbus lebenslang kostenlos nutzen können. Verbunden war damit der Antrag, dass diese Regelung auch im übrigen Landkreis Weilheim-Schongau übernommen werden solle.

DW.com (Deutsche Welle) berichtet, dass deutliche Zunahmen im Bereich der Plastikmülls (Einweg-Plastik) zu verzeichnen sind. Zum Teil stammt dieser von medizinischen Ausstattungsgegenständen (auch Einweghandschuhe). Andererseits scheinen aber auch mehr Menschen auf abgepackte Lebensmittel zurückzugreifen. Manche Cafés nehmen keine wiederverwendbaren Becher an, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Wie ist es in eurem Haushalt? Hat sich hier etwas verändert?

18.11.2020

Wie sich die Corona-Krise auf die Umwelt auswirkt, wird aktuell auch auf der Seite des Umweltbundesamtes thematisiert. Hier wird zum Beispiel die mit dem Rückgang des Flugverkehrs einhergehende Reduzierung des Fluglärms erwähnt.  Wer sich genauer dafür interessiert, der kann auf der Website Fluglärmportal oder der Internetseite des Deutschen Fluglärmdienstes e.V. Näheres erfahren.

Allerdings schließen die Ausführungen des Umweltbundesamtes mit einer wichtigen Feststellung:

„Klar ist: Wenn die Corona-Krise eine positive Auswirkung auf die Luftqualität, den Ausstoß von Treibhausgasen und lärmbedingte Gesundheitsrisiken haben sollte, wird dies ein kurzfristiger Effekt sein. Denn eine langfristige Verbesserung erreicht man nur mit gezielter Klima- und Umweltpolitik, die Produktionsstrukturen, Infrastrukturen und Konsum- und Mobilitätsmuster nachhaltig und dauerhaft verändert. Wenn die Wirtschaft nach der Krise wie zuvor läuft und der Verkehr wieder zunimmt, werden auch die Emissionen und der Lärm wiederkommen.“ (umweltbundesamt.de)

Umweltschutz in Zeiten einer Pandemie (Foto: freepiks)

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